12.12.2016

Amalgan in Zahnarztpraxen wird ab 2018 weiter zurückgedrängt


Das millionenfach als Zahnfüllung verwendete Amalgam wird zurückgedrängt. Grund dafür ist eine neue Vorschrift der Europäischen Union. Diese soll in einem ersten Schritt besonders empfindliche Personen vor dem in den Zahnfüllungen enthaltenen Quecksilber schützen. Ab 1. Juli 2018 sollen Zahnärzte Amalgam bei Kindern sowie schwangeren und stillenden Frauen nur noch in absoluten Ausnahmen nutzen, erklärte die EU-Kommission am Mittwoch. Ein grundsätzliches Verbot ist damit vorerst vom Tisch. Stattdessen wird bis 2020 geprüft, ob Zahnärzte ab 2030 ganz darauf verzichten können.

 

mitgeteilt von Rita Schulz-Hillenbrand, Fachanwältin für Medizinrecht, Würzburg


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