12.05.2023

G-BA überprüft Biomarker-Test bei Brustkrebs


Biomarker-Tests untersuchen, ob die Aktivität von verschiedenen Genen in den Krebszellen – und damit das Risiko für ein Wiederkehren des Tumors nach der operativen Entfernung – niedrig oder hoch ist. Sie werden vor allem dann eingesetzt, wenn anhand der Tumoreigenschaften und mittels klinischer Faktoren das individuelle Rückfallrisiko nicht sicher bestimmt werden kann. Je niedriger das Rückfallrisiko, desto empfehlenswerter ist ein Verzicht auf eine zusätzliche Chemotherapie, da davon auszugehen ist, dass die Nachteile einer Chemotherapie die Vorteile überwiegen werden. Im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung sind bisher vier einzusetzende Biomarker-Tests enthalten. Sie können derzeit in der ambulanten Versorgung bei Patientinnen eingesetzt werden, deren Brustkrebs bestimmte Eigenschaften aufweist: Empfindlichkeit für Hormone wie Östrogen und Progesteron und keinen nachgewiesenen Wachstumsrezeptor. Zudem dürfen bei der Frau noch keine Lymphknoten befallen sein. Der G-BA stellt Patientinnen ein Merkblatt zu den Möglichkeiten und Grenzen eines solchen Tests zur Verfügung. www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/1105/ 


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