03.03.2020

SARS-CoV-2: Informationen für Ärzte und Appell an Patienten


Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und einige Kassenärztliche Vereini­gun­­gen (KVen) haben Informationen und auch Ansprechpartner für Ärzte auf ihren Inter­netseite zusammengestellt. Sie appellierten zugleich an Patienten, die meinen, betroffen zu sein, nicht einfach in den Praxen zu erscheinen. Die KBV hat extra eine kompakte Praxisinformation für Ärzte mit allen wichtigen Aspek­ten zum Vorgehen bei Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion aufgelegt. Das Papier bie­tet auf einer Seite einen schnellen Überblick, wie in der Praxis vorzugehen ist, wenn sich ein Patient mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus telefonisch anmeldet. www.kbv.de/media/sp/Praxisinformation__Coronavirus_Verdachtsfallabklaerung.pdf „Wer beun­ruhigt ist, dass er sich angesteckt haben könnte, weil er unter Erkältungssymp­to­men lei­det und sich in einer Region aufgehalten hat, in der Coronafälle aufgetreten sind, wendet sich – das ist wichtig – zunächst telefonisch an eine Arzt- oder Bereit­schafts­dienstpraxis oder wählt die bundesweite Telefonnummer 116117 des Patienten­ser­vices“, erklärte auch die KBV. Sofern erforderlich werde über die 116117 die weitere Abklärung vorgenommen. Die ab­klärenden Tests in Form eines Rachenabstrichs könnten in den Praxen vorgenommen wer­­den, wenn der Arzt dies für medizinisch notwendig einschätze, hieß es. Quelle: Ärzteblatt.de vom 02.03.2020


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