26.03.2020

Vorübergehend kein Mammographie-Screening


Angesichts der Infektionsgefahr durch das Coronavirus wird das Mammographie-Screening vorerst ausgesetzt. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss am Mittwoch, den 25.03.2020 in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit beschlossen.

 

Die Maßnahmen im Einzelnen:

• Die Erstellung von Screening-Mammographien wird ab Montag, 30. März, befristet ausgesetzt. Die Standorte (Mammographie-Einheiten) schließen vorübergehend für diese Funktion.

• Bis zur Aussetzung erstellte Mammographien werden gemäß dem vorgegebenem Algorithmus befundet. Frauen, bei denen ein auffälliger Befund festgestellt wird, sollen eine Abklärungsdiagnostik innerhalb der vorgegebenen Fristen erhalten.

• Sollten aufgrund der Pandemie kooperierende Ärzte oder Standorte für veranlasste Leistungen nicht mehr zur Verfügung stehen, so sind Einzelfallentscheidungen zu treffen.

• Frauen, die bereits einen Termin erhalten haben, werden angeschrieben und auf die neue Situation aufmerksam gemacht. Die Zentralen Stellen werden ihnen später einen Alternativtermin anbieten. Die Kooperationsgemeinschaft stellt hierfür ein Musterschreiben zur Verfügung.

• Bis zum 30. April versenden die Zentralen Stellen keine neuen Einladungen. Nach Beendigung der Aussetzung wird der Einladungsversand umgehend nachgeholt.

 

Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger soll heute erfolgen.


Hinweis

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.