13.04.2021

Zahnarzt haftet nicht für übersehene Parodontitis


Die Wertung einer objektiv unrichtigen Diagnose als Behandlungsfehler setzt die vorwerfbare Fehlinterpretation erhobenen Befunde oder die Unterlassung der für die Diagnosestellung oder ihre Überprüfung notwendiger Befunderhebungen in ex-ante Sicht voraus. Unterliegt der Zahnarzt einem vertretbaren Diagnoseirrtum und klärt er den Patienten deshalb unzureichend über mögliche Behandlungsoptionen auf, kommt eine Haftung wegen eines Aufklärungsmangels nicht in Betracht. Oberlandesgericht Dresden, Beschluss vom 09.12.2020, Az. 4 U 1777/20 arge-medizinrecht.de/wp-content/uploads/2021/03/OLG-Dresden-4-U-1777-20.pdf 


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